Kadermaßnahme in Hamburg

07.03.2017 13:00:00 | Carsten Elmer

Zum dritten Mal nutzten Schiedsrichter aus Ostwestfalen das spielfreie Karnevalswochenende (24. - 26. Februar) um mit ihren Ausbildern zum Schiedsrichter-Austausch nach Hamburg zu fahren.

Diesmal in den Hauptrollen: Viktor Hagen (Foto links), Yavuz Karahan und Carsten Elmer. Ein Erfahrungsbericht unseres jüngsten Teilnehmers:

Mir persönlich hat die gemeinsame Anfahrt mit den Schiedsrichter-Kollegen sehr gut gefallen, da man so schon ein bisschen ins Gespräch gekommen ist und sich gut kennenlernen konnte. Auch die Einführung durch Hendrik am Abend war sinnvoll, da es in Hamburg doch ein wenig anders abläuft, als hier in OWL. Auch das Ganze mit einem Abendessen zu verbinden, fand ich persönlich angenehm. Dass die Spiele am Samstag mit einer zweistündigen Pause waren, war nicht ganz so optimal, aber mir ist bewusst, dass es nicht an uns lag, sondern es einfach unglücklich zu einer Spielabsage gekommen ist.

Bei Yavuz und mir wurde das erste Spiel (M14) nicht aufgenommen, sondern normal gecoacht, was sich im Nachhinein als schlau herausgestellt hat, da zum einen das zweite Spiel deutlich anspruchsvoller war und wir zum anderen auf generelle Sachen hingewiesen wurden, die wir dann schon in der ersten Videoanalyse umsetzen konnten. Um auf die Videoanalyse zu sprechen zu kommen: ich fand es sehr gut, dass wir nach dem Spiel zu Sven nach Hause fahren konnten und dort an einem großen Fernseher die Videoanalyse durchführen konnten. Auch der zeitliche Rahmen von 1,5 Stunden war angemessen.

Die anschließende Suche nach einem Lokal, in dem wir Essen gehen wollten, fand ich etwas umständlich, da man die Zeit noch etwas mehr für die Besprechung der Spiele hätte nutzen können, aber dass es im Zentrum Hamburgs schwer ist sieben freie Plätze zum Essen zu finden, ist mir auch bewusst. Auch die Gespräche am Tisch, wo die erfahrenen Schiedsrichter sich über Erlebtes ausgetauscht haben, fand ich sehr unterhaltsam und auch zum Teil lehrreich, da man so von Situationen gehört hatte, die nicht alltäglich sind, man aber, wenn sie bei einem selbst passieren würden, nicht total überfordert ist, da man schon davon gehört hatte.

Des Weiteren war die Möglichkeit für 1 Viertel bei dem Oberliga-Damenspiel von Hendrik zuzugucken ganz interessant, da man anschaulich sehen konnte, wie Hendrik genau die Verbesserungsvorschläge im Coaching meinte.

Eine Sache die mich ziemlich in Hamburg gestört hat, wobei es nicht an Hamburg selbst lag, sondern eher an den Vereinen, war das fehlende Wissen übers Anschreiben am Tisch. Ich weiß, dass es auch bei uns sehr viele Defizite in der Hinsicht gibt, es hat einen dann aber doch schon ziemlich aus dem Konzept gebracht, weil man durch die ganzen neuen Rahmenbedingungen doch recht angespannt war.

Die Unterbringung im Hostel war für den Preis echt gut und abschließend kann ich wirklich sagen, dass es echt Spaß gemacht hat und ich auch wirklich was gelernt habe.